Die Stadt verändert sich ständig – Häuser werden gebaut, abgerissen und umgenutzt. Vielen Orten sieht man heute nicht mehr an, was dort einmal stand oder sich ereignet hat. In dieser Tour begebt ihr euch auf eine spannende Spurensuche nach diesen verschwundenen Geschichten. Überraschungen garantiert!
Hannovers verschwundene Geschichten – entlang der Leine
6 Stationen
zum Entdecken
30 Minuten
Laufzeit
1,1 Kilometer
Strecke
Worum geht es?
Wo heute ein Parkplatz ist, lag einmal eine dicht bebaute Insel, und wo Autos über den City-Ring rollen, verlief früher die Stadtgrenze. Entlang der Leine haben Abriss, Krieg und Neubau viele Orte so verändert, dass man ihre Geschichte kaum noch erahnt.
Die Tour führt dich an sechs Stationen auf Spurensuche: zur Flusswasserkunst, die die Stadt einst mit Leinewasser versorgte, zur Leineinsel, die wegen ihrer vielen Brücken „Klein Venedig“ genannt wurde, zur alten Pferdeschwemme und zum Friederikenplatz, auf dem König Ernst August mit seinem Reiterdenkmal von 1971 bis 1975 vorübergehend stand. Historische Fotos und Postkarten zeigen dir, wie es hier früher aussah und warum sich das Stadtbild verändert hat.
Eindrücke aus der Tour
Diese Stationen erwarten dich auf der Tour
Diese Orte entlang der Leine haben ihr Gesicht besonders stark verändert:
Göttinger Sieben
Warum stand hier mal das Reiterdenkmal von Ernst August? Während des U-Bahn-Baus zog es von 1971 bis 1975 vor den Landtag. Heute erinnert hier die Figurengruppe „Göttinger Sieben“ an sieben Professoren, die 1837 gegen König Ernst August I. protestierten.
Friedrichswall
Früher mal Stadtgrenze, heute City-Ring. Um 1900 hatte hier mit dem Wangenheimpalais das damalige Rathaus seinen Sitz, gleich daneben plätscherte der Brunnen der Wasserkunst.
Flusswasserkunst
Wie das Wasser in die Stadt kam: Schon im 16. Jahrhundert baute die Stadt hier eine Wasserkunst, die Hannover mit Leinewasser versorgte. Die spätere neugotische Flusswasserkunst wurde 1963 abgerissen – erhalten sind nur die Skulpturen der Flussgötter.
Leineinsel
Klein Venedig mitten in Hannover: Wo heute ein Parkplatz ist, lag früher eine dicht bebaute Insel zwischen der Leine und einem Nebenarm des Flusses. Wegen ihrer vielen Brücken und der Häuser direkt am Wasser hieß sie im 19. Jahrhundert „Klein Venedig“.
Pferdeschwemme
Wo früher die Pferde baden gingen: Am Hohen Ufer wurden Pferde in der Leine getränkt und gewaschen. Daran erinnert heute die Bronzefigur eines jungen Mannes mit Pferd an der Uferpromenade.
Und weitere …
Diese und weitere Orte entdeckst du auf dieser Tour …
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